Wildheit und Fülle

Natur, die in ihrer Üppigkeit, Unberechenbarkeit und Fülle, nicht nur schön sondern oftmals auch beunruhigend sein kann. 

Letzte Details an einem neuen Bild

Bei meinen Ausstellungen werde ich immer wieder gefragt, wie ich arbeite, deshalb gibt es hier ein kleines Video.

Es ist nicht ganz leicht zu malen und sich gleichzeitig dabei zu filmen, trotzdem kann man hier folgendes ganz gut erkennen: Bei diesen großen Formaten arbeite ich stehend, über die am Boden liegenden Bilder gebeugt, barfüßig- auch im Winter- um ein besseres Gefühl für meine Bewegungen und den Raum zu haben. Daß ich Linkshänderin bin, fällt meistens immer den Rechtshändern auf. Die Farben reibe ich selbst an, um eine größtmögliche Leuchtkraft oder Transparenz zu erreichen- je nachdem, wie ich es brauche. Das Malen ist ein Prozess des Schauens, Fühlens, der Bewegung und Ruhe zugleich. Das freie Bewegen von Hand, Handgelenk, Ellenbogen, Schulter benötigt einen sehr ruhigen Atem und ein ausgeglichenes, sehr waches Gemüt, das gleichzeitig in eine gewisse Aufregung versetzt werden muß, um Gefühle, Gedanken und Eindrücke auf Papier oder Leinwand bringen zu können.